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Osteopathie: Sport & Olympics 
Seminar: 27 bis 29. März 2026

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Seminarthema:
Gastrointestinale Zusammenhänge im Leistungs- und Spitzensport

(Mitschnitt einer früheren Veranstaltung)

Leistungsfähigkeit beginnt im Inneren.

Im (Leistungs-)Sport wird der Tractus gastro-intestinalis primär unter ernährungsphysiologischen Aspekten betrachtet. Seine mechanischen, neurovegetativen und faszialen Einflüsse auf das muskuloskelettale System bleiben jedoch häufig unbeachtet – obwohl sie entscheidend zu Kraftübertragung, Stabilität, Belastbarkeit und Regeneration beitragen.

Rezidivierende Verletzungen. Instabile Leistungsfähigkeit. Verzögerte Regeneration. Im Leistungs- und Spitzensport stoßen lokal orientierte diagnostische und therapeutische Konzepte häufig an ihre Grenzen.

Diese Weiterbildung vermittelt Ihnen ein vertieftes, praxisorientiertes Verständnis der viscero-somatischen Zusammenhänge des Gastrointestinaltrakts und deren gezielte therapeutische Nutzung im sportlichen Kontext.

Warum der Gastrointestinaltrakt im Sport eine Schlüsselrolle spielt

Funktionelle Störungen des Tractus gastro-intestinalis können sich bei Sportler:innen äußern als:

  • rezidivierende Muskel- und Sehnenprobleme
  • persistierende Becken-, LWS- oder Thoraxbeschwerden
  • eingeschränkte Rumpfstabilität und Kraftentfaltung
  • asymmetrische Spannungsmuster entlang myofaszialer Ketten
  • Belastungsintoleranz, schnelle Ermüdung oder verzögerte Regeneration
  • diffuse Beschwerden ohne strukturellen Befund

Insbesondere unter hoher Trainings- und Wettkampfbelastung wirken viszerale Spannungen häufig als limitierender Faktor, der rein somatisch nicht ausreichend adressiert werden kann.

Thematische Schwerpunkte:

  • Anatomie und Biomechanik des Tractus gastro-intestinalis im sportlichen Kontext
  • Viszero-fasziale und neurovegetative Verbindungen zu Wirbelsäule, Becken und Extremitäten
  • Einfluss von Magen, Dünn- und Dickdarm auf Haltung, Kraftketten und Atemmechanik
  • Zusammenhang zwischen GI-Funktion, Zwerchfell, Core-Stabilität und Leistungsfähigkeit
  • Sportartspezifische Beschwerdebilder mit gastro-intestinaler Beteiligung
  • Differenzierte Palpation und funktionelle Testverfahren
  • Viscero-somatische Behandlungstechniken mit hohem Praxisanteil
  • Integration der GI-Behandlung in bestehende osteopathische und manualtherapeutische Konzepte

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Teilnehmerzahl

Maximal 24 Teilnehmer:innen für intensives, praxisnahes Arbeiten.

Inklusive:

-Kursunterlagen-Pausenverpflegung inkl. Kaffee und Getränke-Lunch an allen Seminartagen

Kurszeiten:

Freitag: 09:00 – 17:00
Samstag: 09:00 17:00
Sonntag: 09:00 – 13:00

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Didaktisches Konzept

  • Klar strukturierte Theorie mit direktem Praxisbezug
  • Hoher Hands-on-Anteil
  • Klinisch relevante Fallbeispiele aus dem Sport
  • Unmittelbare Übertragbarkeit in den Behandlungsalltag

Osteopathie: Sport & Olympics vermittelt einen integrativen, professionsübergreifenden Ansatz zur Beurteilung und Behandlung komplexer Belastungs- und Beschwerdebilder imHochleistungssport.

Das gastrointestinale System wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern in funktionelle Ketten, neurovegetative Regulationsmechanismen und sportartspezifische Belastungsprofileeingebettet. Anhand klinischer Fallbeispiele aus dem Leistungs- und Spitzensport lernen die Teilnehmenden, Ursachen jenseits der lokalen Symptomatik zu identifizieren undtherapeutisch nutzbar zu machen.

Der Fokus liegt auf klinischer Relevanz, interdisziplinärer Anschlussfähigkeit und unmittelbarer Umsetzbarkeit im Trainings- und Wettkampfalltag.

Inhalte der Weiterbildung

Diese Fortbildung verbindet klinische Anatomie, funktionelle Physiologie und direkte manualtherapeutische Umsetzung mit einem klaren Fokus auf den Tractus gastro-intestinalis.

Zielgruppe

Diese Weiterbildung richtet sich an:

  • Osteopath:innen
  • Physiotherapeut:innen mit manualtherapeutischer Qualifikation
  • Therapeut:innen im Leistungs- und ambitionierten Freizeitsport
  • Behandler:innen mit Interesse an funktionellen, systemischen Zusammenhängen

Der Fokus liegt auf klinischer Relevanz, interdisziplinärer Anschlussfähigkeit und unmittelbarer Umsetzbarkeit im Trainings- und Wettkampfalltag.

Ihr therapeutischer Mehrwert

Nach dieser Weiterbildung können Sie:

  • gastro-intestinale Dysfunktionen im Kontext sportlicher Hochbelastung zu erkennen undeinzuordnen
  • komplexe, therapieresistente Sportbeschwerden differenzierter einordnen
  • viszerale, fasziale und neurovegetative Spannungsmuster mit Verletzungs-, Überlastungs-und Leistungsmechanismen zu verknüpfen
  • Behandlungsergebnisse stabilisieren Rückfälle reduzieren
  • Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit und Regeneration nachhaltiger und gezielt  unterstützen
  • osteopathische Konzepte sinnvoll in bestehende medizinische, physiotherapeutische undsportwissenschaftliche Strukturen integrieren
  • Sportler:innen ganzheitlich, funktionell und leistungsorientiert begleiten

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Olympiazentrum VorarlbergHöchsterstrasse 826850 Dornbirn

 

Kursdatum:
 

27. - 29. März 2026

Unterkunft:

Diese ist separat zu buchen.

Kursgebühr / Person
 

Normalpreis: € 750,–
gültig bis 01.03.2025

Spätbucher: € 800,–
gültig bis 27.03.2026  

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Fazit

Der Tractus gastro-intestinalis ist mehr als ein Verdauungsorgan – er ist ein zentraler Leistungsmodulator.Diese Weiterbildung erweitert Ihre therapeutische Perspektive dort, wo klassische sporttherapeutische Ansätze an ihre Grenzen stoßen, und ermöglicht Ihnen eine tiefere, nachhaltigere Betreuung von Sportler:innen.

Physiotherapie und Osteopathie Zandveld

Obere Venserstrasse 33, 6773 Vandans, Austria

 2026 byJele Zandveld